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Grand Prix:

Erstplatzierte
U8Katerina Bräutigam38
U10Luka Schneider39
U12Taron Khachatryan34
U14Lucy Birner21
U16Florian Tent34
U18Lennart Schneider 44
U20Kenneth Nahnsen20

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Landesschulschachmeisterschaften 2016

Die Landesschulschachmeisterschaften 2016 fanden am 5. März 2016 im Johanneum zu Lübeck statt.

 

Ausschreibung

Fotos

Ergebnisse

 

 

 

Die Sieger

 

WK 5:

1. Paul-Gerhard Schule II (Lübeck)

2. Norddörferschule III (Sylt)

3. GS Lauerholz I

4. GS Bad Schwartau I

5. Waldschule Groß Grönau I

 

WK 4:

1. Johanneum zu Lübeck I

2. Oberschule zum Dom (Lübeck)

3. Johanneum zu Lübeck II

WK 3:

1.  Johanneum zu Lübeck

2. Leibnitz Gymnasium

3. Schulzentrum Sylt

WK 2:

1. Oberschule zum Dom (Lübeck)

2. Städtisches Gymnasium (Bad Segeberg)

3. Katharineum zu Lübeck

WK 1:

1. Katharineum zu Lübeck

2. Hermann-Tast Schule (Husum)

3. Friedrich-Paulsen-Schule (Niebüll)

WK M:

1. Gymnasium Altenholz (Kiel)

2. Katharineum zu Lübeck

 

 

Ein zunehmend zynisch werdender Bericht

Mit 83 Mannschaften kann die Schachjugend am 5. März erfreulicherweise wieder deutlich mehr Mannschaften zur LSSM begrüßen als im Vorjahr - sicherlich auch durch den  Austragungsort begründet. Im Vorjahr an der Westküste in Husum stattfindend, zieht die Landesschulschachmeisterschaft in diesem Jahr ins Johanneum zu Lübeck. In Hinblick auf die Erreichbarkeit aus ganz Schleswig-Holstein vielleicht auch nicht optimal, allerdings für den Großteil der im Schulschach tätigen Mannschaften und Gruppen deutlich besser zu  erreichen.

Das Johanneum bietet mit seiner räumlichen Ausstattung und Aufteilung,  und seiner ausgezeichneten Cafeteria sowohl in schachlicher als auch in leiblicher Hinsicht eine hervorragende Ausrichtungsmöglichkeit. Aber genug der Lobpreisung, ab zum Turnier…

 

Pünktlich um 8:30 Uhr – wie jedes Jahr - treffen die ersten Mannschaften ein. Man könnte vermuten, dass die von weit her anreisenden Sylter Mannschaften  lieber überpünktlich (Turnierstart 10:00 Uhr!) sein wollen; dass es sich dabei um Lübecker Mannschaften handelt, hätte wohl keiner von uns erwartet. Kurzerhand also beginnt die Anmeldung früher als geplant am schachbesessenen Samstagmorgen.

Leider – wie auch im letzten Jahr – wird der zeitliche Aufwand der Anmeldung unterschätzt, sodass sich zwischenzeitlich lange Schlangen an der Turnierleitung bilden und der Turnierstart nach hinten verschoben wird. Nachdem die „Großen“ (WK IV – WK I) bereits um 10:20 Uhr starten, können die Grundschüler um 10:50 Uhr (endlich) auch mit ihrer ersten Runde beginnen.

Im Gewusel eines Schulschachturnieres geht manchmal so einiges unter. Und wenn dann auch noch die Teilnehmerzahl eine Größenordnung von ca. 350 Schülern aufweist – dann ist ab und an Chaos vorprogrammiert. So überrascht es den Kenner nicht, dass einige Ansagen bis zur Runde 4 jedes Mal wiederholt werden, da es immer wieder zu „Missverständnissen“ kommt. Ein Auszug:

 

„Die erstgenannte Mannschaft hat an Brett 1 und Brett 3 schwarz, die zweitgenannte Mannschaft hat an Brett 2 und Brett 4 schwarz.“

Gegenfrage (O-ton):  „Und wo hat meine Mannschaft weiß?“

 

„Brett 1 ist bei Tisch 6 – 11 an der Wand, bei Tisch 12 – 17 an der linken Seite und bei Tisch 18 – 21 an der der Wand abgewandten Seite (dies entspricht immer dem Brett ganz links einer Tischgruppe von der Bühne aus betrachtet)

Gegenfrage (Nicht O-ton): „Wo ist Brett 1 bei Tisch X?“ (diese Frage kommt pro Runde pro Schiedsrichter 3 – 6  Mal auf.

 

„Jede Mannschaft stellt ihre mitgebrachten Uhren an ihre Weißbretter.“

Gegenfrage (wieder mal O-ton): „Und mit welchen Uhren spielen die Kinder die Schwarz haben?“

Zugegebenermaßen ist letzte Frage ansatzweise berechtigt bei der Paarung gegen Spielfrei . Ebenfalls sehr beliebt ist die allründliche Uhrenbörse. Die Ansage, dass alle Spieler ihre Uhren nach den Runden wieder mitnehmen, stößt bei den Kindern der Grundschulen auf wenig Gegenliebe. Dafür ist es umso herzerwärmender wenn die freudentränenüberströmten Betreuer vor der folgenden Runde die Uhren ihrer Schützlinge wieder in Empfang nehmen dürfen.

Zum spielerischen Teil der Veranstaltung sei gesagt, dass ich ehrlich gesagt keinen Überblick habe. Vermutlich habe ich mit jedem Teilnehmer mindestens einen Satz gesprochen („Klo?“ zählt als Satz!), aber bin zwischen den Spielgruppen zu oft hin und hergewechselt; zum sportlichen Teil der Veranstaltung sei gesagt, dass der Weg zwischen der Aula, der Turnierleitung und dem ersten Stock nach dem 100. Mal gehen gar nicht mehr so weit wirkt.

Julian Schwarzat